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iLeben.

Wo soll ich anfangen?
Am besten 2006. Damals kaufte ich mir einen iPod Nano der ersten Generation. Spontan. Ich ging nach der Schule in die Stadt, regte mich furchtbar auf, da mein mp3 Player mal wieder leer war und niemand Batterien für mich hatte. Ja genau, Batterien. Diese kleinen komischen Dinger, aus denen Strom kommt. Ja, es gab mal Geräte in die solche Teile hinein mussten, damit sie funktionierten.
Jedenfalls war ich es leid, auf Batterien angewiesen zu sein und überhaupt waren 256 mb Speicher auch eher Hitler. Also ging ich ohne Umwege in ein Geschäft und kaufte meinen iPod.


Tatsächlich, zumindest kann ich das an mir bestätigen, ist der iPod ein Einstieg in die Apple-Welt. Eben wie Apple es immer behauptete. Eigentlich war ich immer total gegen Apple. Man ist an Hardware gebunden, es ist arschteuer und überhaupt gibt es gar keine Programme und Spiele dafür.
Nun lernte ich allerdings den iPod kennen, irgendwann iTunes, nachdem ich erkannte, dass über Umwege den iPod mit Winamp zu befüllen doch eher doof ist, und dann irgendwie, mehr oder minder unvermeidbar, den Mac. Zumindest in Videos, Bildern und Tutorials.
Mitte 2007 war ich von ewigen Bluescreens und Odysseen des Nachrüstens so angepisst, dass ich mir kurzerhand einen Mac Mini orderte. Inzwischen hatte ich erkannt, welche Vorteile die Bindung von Hard- und Software hat und da ich nunmehr ein stabiles System nutzen wollte, schien mir der Mac gerade richtig. Übrigens der Grund, warum ich Konsolero bin.


Seither bin ich von Apple überzeugt. Es folgten mehrere kleine Anschaffungen wie iPods, Docks, iPhones etc. Immer war ich vollends zufrieden und ALLE Geräte, die ich mir kaufte funktionieren bis heute. Mein iPod Nano, welcher diverse Stürze, Quetschungen, Badegänge und Schläge zwar mit äußerlichen Blessuren, aber ohne technische Schäden überstanden hat, mein Mac Mini, welcher bis heute in der gekauften Konfiguration auf meinem Schreibtisch werkelt und nach nun über vier Jahren noch immer nicht als langsam oder gar ausgedient bezeichnet werden kann, sowie all die anderen Dinge eben auch. Alle tun noch Dinge. So wie sie es sollen.
Genau das macht mich zu einem glücklichen Apple-Kunden. Genau das ist mir das Geld wert.


Um nun aber mal auf den eigentlichen Grund dieses Posts zurückzukommen, mein iPod Nano, der nun über fünf Jahre auf dem Buckel hat, wird von Apple ausgetauscht. Kostenlos. Gegen ein neues, gleiches Modell.
Zum einen verwunderte mich die Tatsache, dass Apple nach 6 Jahren, die es das Ding nun gibt, plötzlich eine Rückrufaktion startet, zum anderen finde ich aber auch eben dieses genial. Nach 6 Jahren erkennen sie noch gemeldete Fehler an, erforschen die Mängel und, vor allem, bieten dann noch die Möglichkeit das Gerät zu tauschen. Nach 6 Jahren. Macht das mal bei einem Microsoft Produkt. Oder irgendeinem anderen, im Grunde.

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